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Suchmaschinen-Marketing für Klimahelden.

23. Oktober 2019

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2% der globalen CO2-Emissionen gehen auf das Konto des Internets. Damit hat die Digitalisierung bereits heute einen ökologischen Fußabdruck, der mit dem Flugverkehr vergleichbar ist. Dabei stehen wir erst am Anfang einer Entwicklung, die nach und nach alle Bereiche unseres Lebens durchdringt. Höchste Zeit, sich nach Möglichkeiten umzusehen, energieverschlingende Serverfarmen ein wenig zu entlasten oder zumindest die dabei entstehenden Emissionen zu kompensieren.

23 Bäume müssten gepflanzt werden, um den CO2-Ausstoß gutzumachen, der durch Google-Anfragen jede Sekunde verursacht wird. Genau das macht Ecosia – eine ökologische Suchmaschine, die mithilfe ihrer User, Partner und Sponsoren bis dato weltweit 50 Millionen Bäume gepflanzt hat. 80% des Einnahmenüberschusses fließen in Projekte gemeinnütziger Naturschutzorganisationen, die daran arbeiten Randgebiete von Wüsten wieder fruchtbar zu machen. Der von Brasiliens Staatschef Bolsonaro verordneten Entwaldungspolitik setzt Ecosia 1 Million zusätzlicher Baumpflanzungen entgegen, um die übrig gebliebenen Regenwald-Parzellen wieder miteinander zu verbinden.

Ecosia im Unternehmen als Standard-Suchmaschine zu verwenden, ist eine simple und effektive CSR-Maßnahme. Rund 40 Suchanfragen sind nötig, damit ein Baum gesetzt werden kann. Was oft wohl nur eine Sache von Stunden ist. Immer mehr Unternehmen, wie z.B. Metro nutzen Ecosia, um einen positiven Klimaschutz-Beitrag zu leisten. Die Kosten dafür gehen gegen Null. Einfach Ecosia als Standardsuchmaschine festlegen, fertig.
Passend zur grünen Suchmaschine arbeitet Ecosia mit dem Algorithmus und dem Suchindex von Bing, einer Entwicklung aus dem Hause Microsoft, das für sich in Anspruch nimmt, seit Mai 2012 CO2-neutral zu wirtschaften. Kritiker bemängeln, dass die Bing-basierte Suche schlechtere Suchergebnisse liefert als Google. Ein Angriffspunkt dem Ecosia einen einzigartigen Benefit für Online-Marketer entgegenhalten kann. Schließlich tummeln sich hier zu 99% Menschen mit einem ausgeprägten nachhaltigen Wertesystem. Das heißt: Wer mit seinem Angebot echte Green Minds ansprechen will, der könnte mit Suchmaschinenmarketing auf Ecosia durchaus schneller ans Ziel kommen. Notwendig dafür ist lediglich ein Bing-Account.
Den Rest erledigen wir für Sie.
Zu guter Letzt noch ein Argument für Menschen, die sich in den allgegenwärtigen Armen mächtiger Datenkraken zunehmend unwohl fühlen. Ecosia speichert Suchanfragen nicht permanent. Anders als bei üblichen Suchmaschinen wird auf Basis des Suchverlaufs kein persönliches Nutzerprofil erstellt. Die Suchanfragen werden innerhalb einer Woche anonymisiert. Es werden also keine Daten an Werbeträger weitergegeben, noch werden externe Tracking Tools verwendet.
Fazit: Es muss nicht immer Google sein. Wo grüne, klimafreundliche Angebote und nachhaltige orientierte User zusammenfinden sollen, da macht eine Kampagne auf Ecosia oft noch viel mehr Sinn. Wer mehr dazu wissen will, kontaktiert am besten unsere Ecosia-Expertin Sandra König.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag entstand mit tatkräftiger Unterstützung unserer Digital Natives. Ein dickes Dankeschön an Alexandra Figl (Super-Praktikantin) und Anna Hasler (Junior Digital Beraterin)!

 

Gerald Lauffer

Über Gerald Lauffer

Brennt für Brand Storytelling. Übersetzt Markensprech in Userrelevantisch. Begeistert sich für Strategien und Ideen, die mit geringem Aufwand viel bewegen. Findet Kaffeehäuser inspirierender als Kreativ-Jahrbücher. Lernt als Digital Migrant jeden Tag etwas Neues dazu. Leidet an chronisch unterversorgten Akkus.

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