Europäischer Goodvertising Gipfel mitten in St. Pölten. - gugler* brand & digital

Europäischer Goodvertising Gipfel mitten in St. Pölten.

20. Februar 2020

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Als wendiges Sprachrohr einer auf Wachstum gepolten Wirtschaft genießt die Agentur­branche einen eher zweifelhaften Ruf. Aber sind Werbeagenturen tatsächlich dazu verdammt die kollektive Konsumkrise verschärfen? Oder können Kommunikationsexperten auch als Katalysatoren für eine nachhaltige Entwicklung wirken? Eine ermutigende Antwort darauf liefert das DNS Network. Zehn freundschaftlich verbundene Agenturen aus ganz Europa, die ihre Kreativität in den Dienst eines umfassenden nachhaltigen Wandels stellen.

Mitte Februar trafen sich Kommunikations-StrategInnen, Consultants und Creatives aus Athen, Barcelona, Bonn, Brüssel, Cordoba, Genf, Istanbul, Manchester und Paris bei gugler* brand & digital in St. Pölten. Bei dem erstmals in Österreich veranstalteten „Goodvertising Gipfel“ wurden Inspirationen ausgetauscht und Synergien ausgelotet. Als konkrete nächste gemeinsame Projekte wurden Workshops bei der EuroPCom 2020 in Brüssel und bei der Youth COP in Mailand definiert, basierend auf den Lehren von Joanna Macy „The Work That Reconnects“. Ebenso geplant ist die Herausgabe eines Tool-Kits, als Open Source für eine neue Generation engagierter Com-Experts.

Die Abkürzung DNS steht übrigens für „Do Not Smile“. Ein augenzwinkernder Hinweis darauf, bei aller gebotenen Ernsthaftigkeit tunlichst nicht mit erhobenem Zeigefinger zu kommunizieren. „Storytellers of the future“ wären weit besser beraten zukunftsbejahende Visionen zu formulieren – und diese mit einem Schuss Humor zu vermitteln. In diesem Sinne: F*ck living on Mars!

Hier geht’s zum Event-Rückblick:
https://www.youtube.com/watch?v=RX0Kw68hoeY&feature=youtu.be

Mehr Infos zum DNS-Network: www.donotsmile.com

#donotsmile #Agencies4SDGs #Goodvertising #SDG17

Gerald Lauffer

Über Gerald Lauffer

Brennt für Brand Storytelling. Übersetzt Markensprech in Userrelevantisch. Begeistert sich für Strategien und Ideen, die mit geringem Aufwand viel bewegen. Findet Kaffeehäuser inspirierender als Kreativ-Jahrbücher. Lernt als Digital Migrant jeden Tag etwas Neues dazu. Leidet an chronisch unterversorgten Akkus.

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